U 46 M Fluid

Artikelnummer: PFL-003 Kategorie: Schlüsselwort:

Beschreibung

Anwendungsempfehlung U46 D-Fluid 1 Liter Nufarm

U 46 D-Fluid ist der Wuchsstoff mit der sehr guten Wirkung gegen Storchschnabel, Kornblume, Löwenzahn, Distel und vielen weiteren Unkräutern. U 46 D-Fluid ist zugelassen in allen Getreidearten (außer Triticale) und in Grünland.2, 4 D wird hauptsächlich über die Blätter aufgenommen. Es kommt zur Störung vieler Stoffwechselprozesse und in Folge dessen zu einer starken Zellstreckung und einem unkontrolliertem Wachstum der Schadpflanzen. Durch einen schnellen Verbrauch der Stoffwechselreserven kommt es zu einem raschen Vertrocknen und Absterben der Unkräuter.

In Getreide: Sicher und stark gegen Kornblume, Storchschnabel und Gänsefuß

In Grünland: Breite Wirkung Löwenzahn, Binsen, Distel und Wegerich

Unkrautbekämpfungsmittel gegen Ackersenf, Ackerdistel, Hederich, Heller kraut, Melde, Spörgel, Wicke u.a. in Winterweichweizen, Wintergerste, Winterroggen, Sommergerste, Sommerweichweizen, Sommerroggen und Hafer sowie gegen Löwenzahn u.a. auf Grünland

Wuchsstoffe werden als Nachauflauf-Herbizide hauptsächlich über das Blatt aufgenommen. Esterformulierungen dringen durch die Kutikula schneller ein als Salzformulierungen. Salze mit Ammonium und Aminen als Kationen nehmen die Pflanzen besser auf als Salze mit Natrium und Kalium. Die Wirkstoffe gelangen über das Phloem auch in die Wurzeln ein. Phenoxycarbonsäuren sind künstliche Auxine, deren Konzentrationen in sensiblen Pflanzen mangels rascher Metabolisierung dauerhaft zu hoch bleiben. Die Folge ist eine Überanregung von Stoffwechsel und Wachstum, indem die Auxin-Rezeptoren ständig besetzt bleiben. Letztendlich „verhungern“ die Pflanzen, indem der Nährstofftransport im Phloem gestört wird.

Winterweichweizen, Wintergerste, Winterroggen, Sommergerste, Sommerweichweizen, Hafer, Sommerroggen Gut bekämpfbar: Ackerdistel, Ackersenf, Ackerwinde, Gänsefuß-Arten, Hederich, Heller kraut (Pfennigkraut), Kornblume, Melde, Spörgel, Wicke u.a. Weniger gut bekämpfbar: Erdrauch, Hirtentäschel, Kamille, Knöterich, Mohn, Taubnessel u.a. Nicht ausreichend bekämpfbar: Ampfer, Ehrenpreis, Hahnenfuß, Hohlzahn, Klettenlabkraut, Huflattich, Vogelmiere u.a.

Grünland – Wiesen und Weiden

Gut bekämpfbar: Binsen, Disteln, Löwenzahn, Wegerich, Weinbergslauch Weniger gut bekämpfbar: Hahnenfuß, Schafgarbe, Wiesen-Storchschnabel Nicht ausreichend bekämpfbar: Ampfer, Bärenklau, Brennnessel, Huflattich, Wiesenkerbel Über die Wirksamkeit gegen andere Unkräuter liegen keine ausreichenden Erfahrungen vor.

Aufwandmenge und Dosierung

Winterweichweizen, Wintergerste, Winterroggen, Sommergerste, Sommerweichweizen, Hafer Im Frühjahr von BBCH 13–29. Aufwandmenge: 1,5 l/ha Maximal 1 Anwendung Anmerkungen: Nicht mehr spritzen, wenn das Getreide zu schossen beginnt! Anwendung bei wüchsigem, wenigstens für einige Stunden regenfreiem Wetter bringt größten Erfolg. Nicht anwenden, wenn das Getreide durch Frost, Nässe, Walzen, Eggen u.a. geschwächt oder wenn Nachtfrost zu befürchten ist.

Grünland – Wiesen und Weiden

Gegen die unter Wirkungsspektrum aufgeführten Unkräuter. Die Behandlung kann im Frühjahr und Sommer (Mai bis August) erfolgen. Horst weise Spritzung schont wertvolle Kräuter und Kleearten. Aufwandmenge: 2,0 l/ha Maximal 1 Anwendung.

Besondere Hinweise

Nur in Getreide und auf dem Grünland anwenden. Bei Hafer Ertragsminderung möglich. Von anderen Kulturen so weit wegbleiben, dass kein Spritznebel mit dem Wind dorthin gelangen kann. Größte Vorsicht ist in Gebieten mit Wein-, Obst-, Gemüse-, Hopfen-, Raps- und Tabakbau geboten, da diese Kulturen außerordentlich empfindlich gegen Wuchsstoffe sind.

Diese Website verwendet Cookies. Alle Informationen zum Datenschutz finden Sie in den Datenschutzhinweisen.
Nutzen Sie diese Website nur, wenn Sie mit den Datenschutzbedingungen einverstanden sind.
Einverstanden

Impressum